Sonderclubabend vor Ort: Kuchenmeister

Der Duft von Kuchen weht über das gesamte Gelände, in den Hallen glühen die Öfen, die Mixer verarbeiten 25.000 Eigelb, Tonnen an Mehl und Zucker täglich zu schmackhaften Kuchen, Torten und Snacks: Marketing vor Ort bei Kuchenmeister. 25 Clubmitglieder hatten das Glück, die exklusive Führung durch den Backbetrieb miterleben zu dürfen.

Die beeindruckende Besichtigung der Groß-Produktionsstätte für Yes, Sacher Torte, Sarotti Kuchen war allerdings nur der eine Teil des Abends. Die zweite Säule war der Einblick in das Marketing des Soester Familienunternehmens, zu dem rund 1.000 Beschäftigte gehören. „Grundsätzlich sind wir eine Marken-Kaufladen”, erklärte Vorstand Thomas Trockels. „Durch unsere Vielfalt kann uns die Konkurrenz durch Kopie des ein oder anderen Produkte zwar pieksen, aber nicht umwerfen.”

Zu den Stars der Produktion gehören Produkte für bekannte Marken wie Nestle oder Sarotti. „Für Oetker haben wir ganz exklusive Rezeptmischungen, die wir gemeinsam entwickelt haben”, verrriet Thomas Trockels. Daher sei Kuchenmeister keine Verbrauchermarke. Rund 75 % der Produktion laufe als Private Label für andere bekannte Marken und Anbieter wie Supermärkte.

2013 wurde ein Marken-Relaunch durchgeführt, bei dem vor allem zwei Dinge verändert wurden. Das Kuchenmeister-Logo wurde behutsam modernisiert und die Anzeigenwerbung mehr auf die Produkte als auf markante Sprüche und Wortwitz ausgerichtet.

Angesprochen auf seine Kunden-Vorteile gegenüber der Konkurrenz nannte Thomas Trockels die Flexibilität bei der Produktion, Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit gegenüber dem Handel. Um dies zu gewährleisten, produziere Kuchenmeister in den Zweigwerkenin Duingen und Mettingen die Standards und am Stammwerk vor Ort in Soest die Sonderartikel. "Alles, was schwierig ist, machen wir hier vor Ort gemeinsam im Team." So könne bei Schwierigkeiten umgehend von Ort entschieden und dann zügig weiter produziert werden. Auch das sei eine Besonderheit von Kuchenmeister.

Die Erfolgsgeschichte des 1884 gegründeten Unternehmens führte der Finanzchef auf den Spaß der Familie Trockels an Technik zurück. "Unsere Leidenschaft für Automation hat uns immer wieder ganz nach vorne gebracht", so Thomas Trockels. Allein im Geschäftsjahr 2013/2014 würden 55 Mio. Euro in die drei Standorte investiert. Auch das sei ein klassischer Teil des Marketings.

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